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Swing, Jazz und Boogie-Woogie

Die Veranstaltung «Swing the Spring» lockte mit einem jazzigen Life-Programm ein zahlreiches Publikum in den Saal zum Doktorhaus. Gestandene Musiker und Nachwuchstalente sorgten für eine gelungene Show.


Anders als in den Vorjahren lag der Schwerpunkt der diesjährigen Show von «Swing the Spring» im Jazz und im Swing. Dafür sorgten vor allem die sechs Musiker der Swingband La Marotte Swingtett mit Bandleader und Saxofonist Duke Seidmann und seinen Männern. Als Kernteam von «Swing the Spring» waren Arno Schulz am Kontrabass und Martin Meyer am Schlagzeug sowie Pianist Chris Conz und Sänger/Moderator Moritz Schlanke wieder dabei. Und dieses Quartett eröffnete den Konzertabend im vollen Saal zum Doktorhaus mit dem Swing-Titel «Route 66». Wie üblich bei «Swing the Spring» sind auch Nachwuchskünstler immer wieder zu Gast an diesen Konzerten. Der 17-jährige talentierte Jungpianist Silvio Rentsch griff bei seinen Boogie-Woogies in die Tasten wie ein alter Erfahrener und heizte erstmals dem Publikum etwas ein. Nach ihm sang sich Annina Solimine mit ihrer gefühlvollen und samtigen Stimme, unter anderem mit dem Jazzstandard «Georgia on my Mind», den Ray Charles zum Welthit gemacht hat, in die Herzen der Konzertbesuchenden. Flinke Finger Das Swingtett interpretierte Jazztitel aus den 1940/1950er-Jahren mit viel Drive und erfrischenden Solis, welche das musikalische Können der Musiker perfekt zur Geltung brachten. Nach der Pause war dann etwas mehr Boogie-Woogie zu hören. Die absolute Boogie-Woogie-Queen der Schweiz, Ladyva, machte ihrem erspielten Titel alle Ehre und begeisterte das Publikum mit ihren flinken Fingern, die über die Tasten des Pianos flitzten. Dazu sang sie mit einer kräftigen Stimme Songs wie «These Boots are made for walking». Langsam füllte sich die Bühne im Saal zum anstehenden Schlussspurt. Alle Musikerinnen und Musiker versammelten sich zum gemeinsamen «Caravan» und interpretierten jazzige Melodien in verschiedenen Teilformationen. Nach dem von Duke Seidmann mit «Satchmo-Stimme » gesungenen «Just a Gigolo» steigerten sich alle Musiker zum Abschluss des beschwingten Konzertabends in den gemeinsam gespielten «Shake, Rattle and Roll» und nach einem stehenden Applaus das «Minnie the Moocher» als letzte Zugabe.

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